17. Juni: Dresden

17.06.09 | Peder |

blog_0617

Fotos: Evelin Frerk

Unser Stellplatz auf dem riesigen Altmarkt bot eine würdige Kulisse, der Bus weithin sichtbar, im Hintergrund die Frauenkirche. Viele Neuigierige und eine kenntnisreiche, proppenvolle Rundfahrt. Dann war erstmal schluss mit Fahren: der Bildungsstreik füllte den Platz mit protestierenden Stundenten. Die waren zwar in Gedanken eigentlich woanders, aber durchaus neugierig. Ein paar Aggressive fingen an, Infomaterial zu zerreißen, aber das konnten wir deeskalieren. (Neben einer Gruppe empörter junger Muslime war das die einzige Begenung dieser Art auf der gesamten Tour.) Nach dem Abbau gab es Abends eine engagierte Diskussion im Kino mit dem Landesjugendpfarrer und anschließend der Film „Religulous“.

29 Kommentare Einen eigenen verfassen

  • 1. Cinderella01  |  17.06.09 at 13:50

    Wenn es JP II während seines Pontifikats nicht so vehement gegen den Kommunismus gekämpft hätte, hätten wir heute noch einen Feiertag (zumindest hier im Westen). Ob die Dresdner, die vor ihrer schönen (überwiegend mit Geldern von gläubigen Menschen aus der westlichen Hemisphäre) wiederaufgebauten Frauenkirche in einen Bus “Gottlos Glücklich” steigen, darüber mal nachgedacht haben?

  • 2. Evil Ernie  |  17.06.09 at 13:55

    wenn das wörtchen wenn….

    PLEASE, DON´T FEED THIS TROLL

    =:)

  • 3. Kamino  |  17.06.09 at 18:06

    Wenn heute noch Feiertag wäre, wäre am 3.10. keiner.

  • 4. Lotuz  |  17.06.09 at 19:12

    Wir brauchen Leute wie Cinderella01. Sie sind wie der Papst diebeste Werbung für uns Atheisten.
    Danke Cinderella01 !!!

  • 5. einFan  |  17.06.09 at 19:54

    Bewusst Leben will gelernt sein, und bewusstes Leben geht einher mit Selbstbewußtsein. Wer sich seiner selbst aber bewußt ist, braucht keinen Gott, denn er ist sich selbst als Grund seines Handelns und Denkens genug.
    Selbstbewußte Menschen wiederum sind in der Lage tolerant zu sein, da sie im selbstbezogenen Handeln, Denken und Glauben der Anderen keine Gefahr für das eigene Handeln, Denken und Glauben sehen.
    Diese Fähigkeit geht Menschen ohne Selbstbewußtsein ab, denn sie werden von allen Menschen um sie herum massiv beeinflusst.

    ‘Gutes tun’ im Namen eines Anderen hat erst einmal nichts mit Toleranz zu tun (denn Toleranz beruht nunmal auf der EIGENEN Erkenntnis und der EIGENEN Entscheidung), sondern stellt Selbstüberwindung aufgrund eines empfangenen Befehls dar.
    Da aber auch eine ‘bewußte’ Entscheidung für ‘Gott’ somit nichts anderes darstellt, als die freiwillige Unterordnung unter ein Befehlssystem, kann man nicht automatisch darauf schließen, daß ‘gute’ Christen tolerant sind, nur weil Sie dem BEFEHL ‘Liebe deine Feinde wie dich selbst’ Folge leisten. Höchstens kann man Ihnen ein geschüttelt Maß Selbstüberwindung attestieren. Dies schließt natürlich nicht aus, daß es auch tolerante Gläubige gibt, nur ist eben nicht jeder praktizierende Christ tolerant (siehe Cindy, Manu, etc….)

    Schade eigentlich;-)

  • 6. fucking mimi  |  17.06.09 at 20:13

    was is denn jp??????????????????? .is das nich japanß

  • 7. fucking mimi  |  17.06.09 at 20:15

    was is jpII ????

  • 8. einFan  |  17.06.09 at 21:24

    gemeint ist ein mehr oder weniger freundlicher alter Mann, der mittlerweile verstorben ist, aus Polen kam und eine Zeitlang (aus Sicht der katholischen Kirche) Gottes höchster Vertreter auf diesem Planeten (oder auch im gesamten Weltall?) war.

    Na, Groschen gefallen?

  • 9. ein Dresdener  |  17.06.09 at 21:38

    Weil der Mensch von sich aus böse ist, nahm der Sozialismus hier vor 20 Jahren sein Ende.
    Danke für den Glauben (an Gott) an alle Beteiligte!

  • 10. Evil Ernie  |  17.06.09 at 22:10

    zu 9.

    soso, der mensch ist von sich aus böse…

    kein wunder, ist ja auch das abbild “gottes”, so es ihn denn gäbe.

    =:D

  • 11. Der Epikuräer  |  18.06.09 at 02:54

    Cinderella,

    es gereicht JP2 zu großer Ehre, gegen den Kommunismus gekämpft zu haben. Aber wozu brauchte er da einen Gott? Kämpfen für die Freiheit kann man doch auch einfach so.

    Oder anders herum, wozu braucht Gott überhaupt JP2, er hätte den Kommunismus doch einfach verschwinden lassen können, wenn er so “allmächtig” ist…

  • 12. Julie  |  18.06.09 at 03:30

    in der ehemaligen DDR gab es gute Gründe — wenigstens eine relative — Sicherheit in der Kirche zu suchen. Vielleicht könnten unsere Medien hier mal ein bißchen mehr Nachhilfunterricht anbieten. Wir Menschen vergessen manchmal zu schnell. :)

  • 13. Soli  |  18.06.09 at 09:48

    @Cinderella01:
    Ach ja? Die Frauenkirche ist ein Symbol, ein Gebäude, auf das man sich sozusagen geeinigt hat. Meine Eltern (und deren Eltern) haben (Bomben-)Krieg und Flucht/Vertreibung mitgemacht und ebenfalls ordentlich für die Frauenkirche in Dresden gespendet. Und halt Dich fest, die sind nicht (mehr) Mitglied in der Kirche - gerade wegen der Haltung der Kirche während des NS-Regimes. Und ich bin mir sicher, sie sind auch NICHT GLÄUBIG.

  • 14. Evil Ernie  |  18.06.09 at 09:57

    @ Julie:

    da hast du wohl recht, dass wir menschen manchmal zu schnell vergessen.

    wie sonst könnte es sein, dass die kirche nach über 2000 jahren elend und unterdrückung heute noch immer über solch (irdische) macht und besitz verfügt?

  • 15. Cinderella01  |  18.06.09 at 09:59

    @11 Eupikuräer

    “Gottes Mühlen mahlen langsam”. Und wenn man die Augen offen hält, sieht man wie sich alles fügt.

  • 16. Cinderella01  |  18.06.09 at 09:59

    @13 Soli

    Haben Sie das Wort “überwiegend” in meinem Text übersehen?
    Lesen Sie einfach nochmal.

  • 17. einFan  |  18.06.09 at 10:56

    Es ist schon erstaunlich mit welchem EIfer, genau die Menschen, die der Buskampagne Missionierungsabsichten unterstellen, genau diese Missionierung (mit umgekehrten Vorzeichen) betreiben, sowohl auf dieser Homepage, als auch vor Ort am Bus.
    Sie haben aber noch nicht verstanden (und werden es wohl auch nicht mehr), daß die Buskampagne nicht auf die Gläubigen zeilt, sondern vornehmlich die Gottlosen erreichen will. Man kann eben nicht von sich auf andere schließen. Es wäre schön, wenn einige Gläubige (Cindy, fühl dich angesprochen), dies respektieren würden und ihren Glauben woanders praktizieren.

    Aber das bleibt wohl nur ein ‘frommer’ Wunsch ;-)

  • 18. Exil-Dresdner  |  18.06.09 at 11:53

    @Julie:
    Vielleicht sollten die Medien dann auch mal genauer auf die Zusammenarbeit von Geistlichen mit der Staatssicherheit schauen!? Sicherlich war die Kirche (als Gebäude, nicht aber der zwingend Glaube!) für viele ein sicherer Ort, an dem sie nicht vom Staat verfolgt werden “konnten” bzw. dort eine Art Schonraum hatten - aber wieviele wurden an die Stasi verkauft, die eifrig vor den Toren gewartet hat?

    Und wenn unsere Medien dann Nachhilfeunterricht gegen das Vergessen geben, wäre eine Stunde mit dem Titel “Die Kriche im NS-Staat” sicher auch ratsam…

    @Cinderella:
    Ich verstehe nicht, wie du und andere hier zwingend bekehren müssen!? Glaube sollte und muss Privatsache sein - das sollte man spätestens nach einem Besuch im Bus gemerkt haben. Glaube ist privat und geht keinen was an - mir ist es egal, an wen oder was du glaubst, ich ziehe das Spagetthi-Monster vor^^
    Jeder soll tun und lassen, was er/sie will - also soll er/sie auch glauben, was er/sie will. Und vorallem soll er damit in Ruhe gelassen werden und in Ruhe lassen!

    Beim Thema Toleranz hat die Kirche, vorallem die katholische, noch einiges dazu zu lernen!

  • 19. freshman  |  18.06.09 at 12:17

    Wir leben in einer Welt der Krisen.
    Wer wüsste das nicht.
    Unruhen und Terrorakte, Energiekrise und Währungskrise - sie bestimmen die Schlagzeilen.
    Wohin wir auch blicken, es kriselt überall.

    Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Jesus Christus geschehen ist, welchen Gott hat vorgestellt zu einem Gnadenstuhl durch den Glauben in seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, daß er Sünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlicher Geduld; auf daß er zu diesen Zeiten darböte die Gerechtigkeit, die vor ihm gilt; auf daß er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesus.
    Römer 3/ 23-26

    Dieses 2000 Jahre altes Evangelium lässt dich hier auf den ersten Blick die Wahrheit sehen.
    Hier kommen die wichtigsten Anliegen Gottes zusammen! Hier sind wir am Gipfel, auf dem Mount Everest angekommen. Diese Worte verändern Dich wen du sie in TATEN umsetzt!

    Aber außer den allgemeinen und weltweiten Krisen, die jeden von uns unmittelbar berühren, hat jeder
    noch seine ganz persönliche Misere.
    Und ob in der Obdachlosenunterkunft oder in deiner Villa, in dieser Welt ist persönliche Sorge und Not in irgendeiner Form das Los aller.
    Denn es gibt Not, die ist schlimmer als Hunger, Durst und Kälte. Und es gibt eine Not, die lässt sich nicht beheben durch Pracht und Prunk. Das ist die eigentliche, die schlimmste Not: Der Schrei eines mit Schuld belasteten Herzens. Hier liegt der wichtige Punkt auch in deinem Leben. Wo ist deine innere Heimat, weißt du wo du herkommst? Vielleicht ist dir das bis heute noch nicht bewusst geworden. Aber irgendwann wird dir deutlich, dass deine innere
    Unzufriedenheit, dein ruheloses Jagen, dein dauerndes Verlangen nach Genuss und neuen Ablenkungen
    und auch deine schwermütigen Gedanken dieser einen großen Not entspringen. Denn dein Herz ist
    friedlos, und dein Gewissen verklagt dich. Alles ist so grau in grau. Und oft weißt du nicht mehr ein noch
    aus. Es ist ein einziger, elender Schlamassel: Deine ganz persönliche Misere.

    Viele verschlimmern ihre Lage noch, indem sie versuchen, auf eigene Weise aus ihren Schwierigkeiten
    herauszukommen. Aber das ist nicht möglich. Darum lass dir sagen, dass alle deine eigenen Bemühungen dich nicht aus der Sackgasse herausführen. So kannst du dem Teufelskreis der Schuld nicht entfliehen. Du selbst kannst dir nicht helfen, und andere Menschen können es auch nicht. Nur einen einzigen Weg gibt es, um aus all deiner Schuldenbelastung herauszukommen:
    der Weg durch Jesus Christus zu Gott, der wegen der Sünde am Kreuz von Golgatha starb.

    “Aber”, so höre ich dich sagen, “das nützt mir gar nichts”. Und da hast du ganz recht; denn diese Gabe
    Gottes hilft dir in der Tat gar nicht, wenn du gleichgültig an ihr vorübergehst und sie nicht ganz persönlich
    annimmst. Ein ausgefüllter Scheck ist ja auch nutzlos für dich, wenn du die Summe nicht einlöst.

    Jesus spricht. “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater,
    als nur durch mich”
    Johannes 14 / 6

    Jesus Christus weist keinen ab, der sich zu Ihm wendet. Er ruft dir zu: “Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen”
    Johannes 6 / 37

    Wenn ihr mich von ganzen Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.
    Jeremia 29 / 13-14

    Der Schritt in eine andauernde Beziehung zu dem Einen Gott ist kein Theorie sondern Praxis und wird durch die Suche aus ganzem Herzen zu einem Schatz der größer ist als vielleicht erkennbar.

    Erfahrungen sind der einzige wahre Reichtum, weil man sie nicht verlieren, nur verschenken kann - und weil man sie auch dann behält, wenn man sie verschenkt. Hans Habel

  • 20. Julie  |  18.06.09 at 13:14

    an Exil-Dresdner (18)

    Du schreibst:
    >>> “Vielleicht sollten die Medien dann auch mal genauer auf die
    >>> Zusammenarbeit von Geistlichen mit der Staatssicherheit schauen!?”

    und Nachhilfeunterricht
    >>>eine Stunde mit dem Titel “Die Kriche im NS-Staat”

    Ohne Zeifel, J A !
    Die Kirchenorganisationen scheinen schier alles zu vergessen …
    Vielleicht die Demenz einer siechen Institution?

    Man könnte damit irgendwie leben, wenn sie jemals den Versuch gemacht hätten die Vergangeheit wirklich und wahrhaftig aufzuarbeiten und sich bei ihren Opfern zu entschuldigen — auch in Form von eindrucksvollen Mahnmalen zum Gedenken an die zahllosen Opfer.

    Vor allem, wenn sie tatsächlich vorleben würden, was sie plappern. Das betrifft insbesondere die Katholische Kirche. Das Gebilde des Vatikans kommt mir vor wie das finstere Schloß im ‘Reich des Bösen’ aus einem Comic Strip — ein Symbol absurden Anachronismusses.

    Aber die abstoßende Hartnäckigkeit, mit der sich — vor allem die Katholische Kirche — aus allem herausredet, wird vermutlich letzlich zu ihrem Untergang führen. Heutzutage läßt sich zum Glück kaum noch etwas verheimlichen.

    Ich hüte mich allerdigs davor, gläubige Menschen zu beschimpfen. Ebenso finde ich es auch nicht witzig im Ausland als “Nazi” bezeichnet zu werden.

    Eine Institution an sich ist nicht automatisch identisch mit ihren (oft einfach nur naïven) Anhängern. Ganz im Gegenteil. Dazu braucht man sich nur die vielen anderen Sekten anzusehen. Es ist nicht sinvoll Opfer zu beschimpfen, die in den Klauen zweifelhafter Organisationen gefangen sind. Besser ist es ihnen die Angst zu nehmen und vorzuleben, daß es auch “ohne Oben” geht.

  • 21. Ralf  |  18.06.09 at 13:15

    @19.freshman

    “Unruhen und Terrorakte, ”

    Davon sind 90% auf der Welt durch einen religiösen Hintergrund entstanden.
    Ohne Religion gäbe es diese 90% nicht und die Erde wäre schon mal ein ganzes Stück friedlicher.

    Also - was willst Du uns mit Deinen ganzen Ausführungen hier erzählen?
    Dass wir den hier Brandstifter zu unserem Retter erklären sollen?

  • 22. einFan  |  18.06.09 at 13:17

    Liebe Gläubige, übt Toleranz und lasst das Missionieren.

  • 23. Horst  |  18.06.09 at 16:54

    Und akzeptiert einfach, dass viel Ungläubige ein friedvolles, ausgeglichenes und schuldfreies Leben führen können. Ich habe meinen Weg, meine Liebe und mein Glück schon gefunden. Nicht in absoluter Sicherheit und Gewissheit, sondern im Vertrauen auf meine Fähigkeit zur Anpassung an die Herausforderungen des Lebens. Der Weg ist immer das Ziel. Wer auf seinem Weg kein Glück findet, der findet es auch nicht an einem Ziel. Ich brauche kein unendliches Leben. Wenn ich heute sterben sollte, dann hat es sich gelohnt zu leben. Wer sein Glück im Diesseits findet, der braucht nicht mehr aufs Jenseits zu hoffen. Falls es dann tatsächlich doch noch kommen sollte, dann wäre dies nur noch das Sahnehäubchen obendrauf. Nett, aber eigentlich sinnlos. Und zudem äußerst unwahrscheinlich.

    Und falls euch euer Herz weiterhin so schwer von all der Schuld und Sünde ist, dann gebt nächsten Sonntag keine trockenen Oblaten rum, sondern knarzt einfach mal das Weihrauch weg.

    Alles Liebe!

  • 24. Student  |  19.06.09 at 10:28

    Erstmal Danke für die schöne Aktion. Ich denke die Aussage dass es eben nichts schlimmes ist, Atheist zu sein ist eine sehr wichtige und zumindest in meinem Bekanntenkreis haben sich viele gefreut dass ihr da standet.

    Zum Thread:

    Dem Papst den Zusammenbruch des Kommunismus zuzusprechen halte ich für etwas gewagt :) Natürlich ist es aus Sicht der Gesellschaft erfreulich dass sich der Papst für Menschenrechte eingesetzt hat, aber erstens kann man ihm Aufgrund der feindlichen Haltung der Sozialisten zu seiner Kirche durchaus ein gewisses Eigeninteresse unterstellen, zweitens ist er ja nur einer von vielen gewesen, der wichtigste Faktor waren doch die Menschen, die sich nicht länger mit Unterdrückung, zwangsverordneter Ideologie, Korruption und Vetternwirtschaft abfinden wollten, sondern ihr Leben auf ihre Art und Weise leben, sich durch fleißige Arbeit etwas schaffen.

  • 25. Thomas  |  19.06.09 at 10:58

    @Horst, danke für diesen Beitrag.

    “Ich habe meinen Weg, meine Liebe und mein Glück schon gefunden. Nicht in absoluter Sicherheit und Gewissheit, sondern im Vertrauen auf meine Fähigkeit zur Anpassung an die Herausforderungen des Lebens.”

    Wunderbar!

  • 26. Der Epikuräer  |  19.06.09 at 14:06

    Liebe Cinderella,

    du sagst, dass “sich alles fügt”. Dann habe ich aber zwei Fragen an dich:

    - Warum missionieren Christen dann? Wenn sich doch eh “alles fügt”, könnten sie sich doch entspannt zurücklehnen und die Dinge kommen lassen.

    - Warum jammern Christen dann so oft über die angebliche Verderbtheit der modernen Welt? Siehst du Homosexualität, Abtreibung und Atheismus nicht einfach nur als Bestandteil des “sich Fügens”?

    Ihr glaubt an einen “allmächtigen” Gott, der alles fügt - aber ohne menschliches Eingreifen scheint er nicht klarzukommen… Wie soll ich das verstehen?

  • 27. NiCeDarox  |  26.06.09 at 22:03

    Mal was ganz anderes…

    Was hat die Flagge der Piraten-Partei eigendlich auf dem Foto verloren.
    Ich habe mir gedacht das diese Jünger des flying Spagettimonster sind, aber irgendwie scheint es darum eine große Geheimnistuerei zu geben, selbst in einen Zeitungsartikel den ich über die Patei gelesen habe steht, dass der Name durch die Internetpiraterie entstanden ist und nichts mit der Huldigung von FSM zu tun hat. Noch nicht einmal das Wort Atheist fällt in dem Artikel.

    Kann mir das jemand erklären?

  • 28. neune  |  27.06.09 at 05:39

    Ein Programmpunkt der Piraten ist das Eintreten für einen “säkularen und humanistischen” Staat. Insofern ein Trittbrettfahrer ;)

    neune (Pirat)

  • 29. Nadja  |  27.06.09 at 20:41

    zu 5. einFan | 17.06.09 at 19:54

    Bewusst Leben will gelernt sein, und bewusstes Leben geht einher mit Selbstbewußtsein. Wer sich seiner selbst aber bewußt ist, braucht keinen Gott, denn er ist sich selbst als Grund seines Handelns und Denkens genug……

    und
    23. Horst | 18.06.09 at 16:54

    Und akzeptiert einfach, dass viel Ungläubige ein friedvolles, ausgeglichenes und schuldfreies Leben führen können. Ich habe meinen Weg, meine Liebe und mein Glück schon gefunden…..

    Schön, dass es neben all’ dem verbalen Kleinkrieg, der hier abgeht, auch solche Beiträge gibt!! Danke dafür.

    Ich persönlich finde ein selbstbestimmtes Leben mit dem Vertrauen in die eigene Stärke einfach herrlich - und zwar in allen Lebenslagen. Das ist für mich Freiheit.

    Ich glaube (bin also nicht ungläubig - nur Atheistin) dass jeder Mensch von Natur aus mit einer eigenen Kraft ausgestattet ist, die er “nur” zu nutzen braucht und frage mich, was mit dieser Kraft passiert, wenn sie brach
    liegt und nicht genutzt wird, weil man sich zu sehr auf die Kraft anderer verläßt. z.B. die eines Gottes, an den man glaubt , an Heilige usw. usw.?

    Muss man auf jede Provokation reagieren?

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