Bilder von den einzelnen Stationen finden Sie in den jeweiligen Tageseinträgen unter AKTUELL.
Fotos vom Tourbus





Philipp Möller als Vertreter der Buskampagne im SWR Nachtcafé
Die vorgeschlagenen Kampagnen-Sprüche
Diese Kampagnenvorschläge A, B und C, wurden den Spendern in der ersten Phase zur Abstimmung vorgelegt. A unterlag dabei relativ knapp dem „Klassiker“ C.
A:

B:


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Die britische Atheist Bus Campaign von Ariane Sherine (hier mit dem Religionskritiker Richard Dawkins) ist das direkte Vorbild unserer Kampagne. Sie reagierte auf eine konservativ-christliche Werbekampagne, die allen Atheisten prophezeite dereinst in der Hölle zu schmoren.

- In Kanada wurde die britische Kampagne 1:1 adaptiert.

- In Barcelona, Spanien fuhren ebenfalls bald Busse mit einer Übersetzung ins Spanische und Catalán.

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Im katholischen Italien wurde eine andere Aussage und ein anderer Look gewählt: “Die schlechte Nachricht ist, dass es Gott nicht gibt. Die Gute ist, dass wir ihn auch nicht brauchen.“

- Die US-amerikanische Öffentichkeit wird hier gefragt: “Wozu an einen Gott glauben? Sei doch einfach gut, um der Güte Willen!”
In den Niederlanden gab’s einen Korb von den Verkehrbetrieben. Dieses Autobahn-Megaposter nahe dem Flughafen Schiphol ist aber auch nicht von schlechten Eltern.
Weltanschauliche Verkehrswerbung
Bei den Entscheidungen für oder gegen die Zulassung unserer Werbung wird ganz offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen. Während Kirchen und Sekten mit ihren weltanschaulichen Inhalten scheinbar niemanden stören, wird eine Aussage, die solchen Glauben infrage stellt als unzumutbar eingeschätzt. Wir denken, der Maßstab sollte die Achtung der Grundrechte sein (etwa der Menschenwürde im Fall von Scientology) und nicht die Frage, wie „weltanschaulich“ eine Werbung ist (denn das ist sie in gewissem Maße immer, etwa in der Aussage „Geiz ist geil“).

Ein Plakat der bekannten rechten Psychosekte „Neue Akropolis“ in der Münchner U-Bahn, das die Fahrgäste der MVG seit Jahren dort beehrt.

Gesehen in München.

Ebenfalls München.
Die Initiative ProReli hatte zunächst ganz schön Probleme, die nötige Zahl der Unterschriften für ihr Volksbegerhen in Berlin zusammenzubringen. Dann zogen die Initiatoren alle Register und übten auch kirchenintern erheblichen Druck aus. Die BVG erlaubte die Unterschriftensammlung unentgeltlich. BVG-Sprecher Wazlak dazu: „Das Thema Ethik- oder Religionsunterricht wird quer durch die Familien diskutiert und geht deswegen alle Fahrgäste an“. Aha.

Gesehen in Berlin

Gesehen in Berlin

nochmal Berlin

immernoch Berlin

nochmals Berlin

Buswerbung für ein Großbordell in Berlin. So leicht sind die Berliner vielleicht doch nicht „aufzuregen“, wie die BVG angeblich befürchtet.

Gesehen in Freiburg

Gesehen in Stuttgart (S-Bahn / DB) und Hamburg (Linie U3)

Das ist doch mal zeitgemäß … oder? Gesehen in Schweinfurt (DB)

Buswebung in Dortmund

Klar strukturierte Sätze in Dortmund (2006, Foto: mkorsakov, http://www.flickr.com/photos/mkorsakov/167552249)

Wohin mit Schuld in Köln?

Das hatten wir auch noch nicht: Eigenwerbung mit putzigen Klerikern. Oder ist es ein Schnappschuss vom Kölner Karneval?

Also, wer dieses Plakat so zerrupft hat, kann sich seinen Platz im Himmel ja schon mal sonstwohin schmieren. Köln Hbf, 2007 (Foto: mkorsakov, http://www.flickr.com/photos/mkorsakov/523607180/)

Und nicht zuletzt: der Kirchentag in Bremen


